Homöopathie

Die Homöopathie stellt eine sehr wirkungsvolle und ganzheitliche Therapieform dar.

Mit der Homöopathie wird nicht nur eine einzelne Erkrankung behandelt, sondern der Mensch in seiner Gesamtheit aus Körper und Seele. In der Homöopathie wird mit kleinsten Mengen eines stark verdünnten und potenzierten Arzneimittels behandelt. Sie bewirkt eine tiefe Umstellung des kranken Organismus hin zur Gesundheit. Da jeder Mensch einzigartig ist, muss für jeden Menschen das für ihn passende Mittel gefunden werden. Hierzu reicht nur eine einzelne Information, z.B. Migräne, nicht aus. Es muss der Mensch in seiner Gesamtheit erfasst werden, d.h. der Krankheitsverlauf, wann hat die Erkrankung begonnen, was beeinflusst die Krankheit (Wärme/Kälte, Jahreszeit, Wetter,...), Schlafgewohnheiten, Essgewohnheiten bis hin zu charakterlichen Eigenheiten und zum Teil biografischen Ereignissen. Über das alles wird in der so genannten Erstanamnese gesprochen.

Diese Erstanamnese dauert in der Regel von 1 -1 ½ Stunden bei Kindern bis hin zu 2 – 3 1/2 Stunden bei Erwachsenen. Alle diese Informationen von ihnen müssen dann bearbeitet werden, was nicht sofort möglich ist. Dies erfolgt in der Regel in den nächsten 1-2 Wochen. Nach dieser Zeit melden wir uns bei Ihnen, oder sie melden sich bei uns. Sie bekommen dann das für Sie ausgewählte homöopathische Mittel in höherer Potenz (Konstitutionsmittel) als Globuli (=Kügelchen) einmalig von uns.

Diese Erstanamnese wird von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht übernommen und muss somit von ihnen privat bezahlt werden.
Die Kosten betragen nach der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ) 120,65 Euro.

Bitte beachten Sie: dass diese einzige Gabe in der Lage ist, die Regulation des Organismus so umzustimmen (wenn das Mittel stimmt), dass der Organismus aus eigenen Kräften in der Lage ist, die Krankheit Zum Seitenanfangzubilden (bei chronischen Fällen über Wochen).

Sollten Sie ein nicht exakt passendes Mittel bekommen haben, so werden Sie keine Veränderung bemerken oder die Besserung geht nicht weit genug. Oder es können sich auch neue Symptome ausbilden als Zeichen einer falschen Richtung. Bitte achten Sie auf alle Veränderungen, und merken Sie sich diese oder, noch besser, schreiben Sie diese sich jeweils auf.

In einer Folgeanamnese nach 4-6 Wochen muss die Reaktion des Organismus beurteilt werden, um die weitere Behandlung richtig steuern zu können. Bitte vereinbaren Sie dafür einen gesonderten längeren Termin und weisen Sie besonders darauf hin, dass es sich um eine weitere homöopathische Behandlung handelt.

Ist das richtige Mittel gefunden, reicht bei chronischen Erkrankungen eine einmalige Gabe meist nicht aus, da die Krankheit zuerst noch ein zu großes Beharrungsvermögen hat. Wenn dann die Wirkung des Mittels nachlässt, wird das Mittel wiederholt (wieder nur 1 Gabe), und es tritt wiederum eine Besserung ein. Das geht solange, bis keine Rückfälle mehr auftreten (je nach Dauer der Erkrankung kann dies über mehrere Jahre in immer größeren Abständen gehen).

Ist das richtige Mittel noch nicht gefunden, so wird das Mittel nach einer entsprechenden Zeit gewechselt, wobei alle vielleicht aufgetretenen Veränderungen berücksichtigt werden. Hier entscheidet ihre Hartnäckigkeit, wie lange Sie uns Zeit geben, das richtige Mittel zu finden.

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Bitte beachten Sie zusätzlich:

Die Umstimmung des Organismus kann durch äußere Einflüsse gestört werden. Hierzu zählt der Genuss von Bohnenkaffe, stark ätherischen Ölen (z.B. Kampfer, Eukalyptus und Menthol auch in Erkältungsmitteln), scharfe Zahnpasta, Mundwasser, Pfefferminztee und andere), aber auch manche schulmedizinische Medikamente. Bitte versuchen Sie, entsprechende Störfaktoren zu meiden.

Im Zweifelsfall bitte bei uns nachfragen. Dies gilt auch und speziell für akute Erkrankungen während der homöopathischen Behandlung. Gerade hier kann das homöopathische Mittel seine Wirksamkeit zeigen. Sollte die Homöopathie im angemessenen Zeitraum noch nicht den erwünschten Erfolg haben, stehen uns jederzeit auch andere Medikamente (pflanzliche und chemische) zur Verfügung.

Wenn Sie zur Zeit Medikamente einnehmen, sollten Sie uns darüber informieren. Wir werden dann gemeinsam besprechen, welche Medikamente Sie vorerst weiterhin einnehmen und welche eventuell reduziert oder weggelassen werden können.

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